KS-Flachstürze

KS-Stürze sind vorgefertigte Bauteile zur Öffnungsüberdeckung. Es wird unterschieden zwischen KS-Flachstürzen (h < 12,5 cm), deren Druckzone (Übermauerung) auf der Baustelle hergestellt wird und KS-PLUS Fertigteilstürzen (FTS) (h > 12,5 cm).

 

 

 

 

 

 

 

 

KS-Flachstürze werden zur Überdeckung von Wandöffnungen in tragenden und nicht tragenden Innenwänden, in Hintermauerschalen von zweischaligem KS-PLUS-Mauerwerk eingesetzt. Sie werden in Sturzbreiten von 100 bis 240 mm und Nennlängen von 875 bis 3000 mm angeboten.

Es handelt sich um Stürze aus bewehrten und ausbetonierten KS-Formsteinen die nach der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung Z-17.1-978 geregelt werden. Die zulässigen Streckenlasten ergeben sich hiernach aus Sturzbreite, Auflagerlänge, Art und Höhe der Übermauerung und eingelegter Bewehrung (siehe Typenstatiken der Sturzhersteller). Das KS-PLUS-Werk stellt geprüfte Bemessungstafeln zur Verfügung, aus denen die maßgeblichen Werte schnell und einfach abgelesen werden können.

 

Bei Überdeckung der Stürze mit Mauerwerk sind die Stoßfugen zu vermörteln, damit sich ein Druckgewölbe ausbilden kann. Für den KS-Flachsturz ist ein statischer Nachweis erforderlich. Aus brandschutztechnischen Gründen muss die betonierte Zone beim KS-Flachsturz immer nach oben zeigen.

Bei KS-PLUS-Mauerwerk werden die KS-Flachstürze in der Planung des Mauerwerks berücksichtig und mit dem KS-PLUS-Elementen und den Passsteinen zusammen geliefert. Somit sind werden alle notwendigen Bauteile für die Wand just in Time angeliefert.