Grundlagendaten

Mindestwerte der Wärmedurchlasswiderstände von Bauteilen nach DIN 4108-2

Wärmeleitfähigkeit von Kalksandstein

Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Werte) von KS-Außenwänden

Wärmedurchlasswiderstand von Luftschichten

Ruhende Luftschicht
Bemessungswerte des Wärmedurchlasswiderstands R und der äquivalenten Wärmeleitfähigkeit λeq von ruhenden Luftschichten nach DIN EN ISO 6946, für angrenzende Oberflächen aus üblichen Baustoffen (Emissionskoeffizienten ε = 0,9 beider angrenzenden Oberflächen)

Schwach belüftete Luftschicht
Schwach belüftete Luftschichten haben Öffnungen zwischen 5 und 15 cm² je Meter Länge. Die Belüftung der Schicht hängt direkt mit der Größe und der Verteilung der Öffnungen zusammen. Näherungsweise kann der Wärmedurchlasswiderstand eines Bauteils mit einer solchen Luftschicht nach der folgenden Formel berechnet werden:

AV Querschnittsfläche der Öffnung in mm2

RT,u Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Bauteils mit einer ruhenden Luftschicht

RT,v Wärmedurchlasswiderstand des gesamten Bauteils mit einer stark belüfteten Luftschicht

Als gute Näherung für den Wärmedurchlasswiderstand einer schwach belüfteten Luftschicht kann alternativ ein Wert verwendet werden, der halb so groß ist wie für eine ruhende Luftschicht.

Stark belüftete Luftschicht
Wenn der Querschnitt der Öffnungen 15 cm2 je Meter Länge überschreitet, gelten Luftschichten als stark belüftet. Beispiele hierfür sind Luftschichten hinter vorgehängten hinterlüfteten Fassaden (VHF), Luftschichten in zweischaligen Wänden mit Wärmedämmung und belüfteter Luftschicht oder Hinterlüftungsebenen im Dach. Solche Luftschichten sowie alle Bauteilschichten, die außerhalb dieser Schicht angeordnet sind, werden bei der Berechnung des U-Werts nicht weiter berücksichtigt. Stattdessen wird für den äußeren Wärmeübergangswiderstand – an der Innenseite der Hinterlüftungsebene – der Wert für ruhende Luft verwendet, also der Wert des raumseitigen Wärmeübergangswiderstands.