Flexible Grundrissgestaltung

KS* Wohnraummodell: Flexible Grundrissgestaltung mit Kalksandstein


Neben der wertbeständigen Ausführung von Wohnungsbauten wird die Wandlungsfähigkeit des Wohnraums zu einem wichtigen Rentabilitätsfaktor, denn der Wohnungsmarkt steht vor weiteren Herausforderungen: Die Pluralisierung von Lebensstilen und Haushaltsformen verlangt variable Wohneinheiten zur Anpassung des Wohnangebots an zukünftige Bedarfsveränderungen. Als Lösung hat der Markenverbund mittelständischer Kalksandsteinhersteller das KS* Wohnraummodell entwickelt – ein zukunftsfähiges Entwurfskonzept, das die flexible Grundrissgestaltung im Innenraum mit den Vorteilen eines massiven Kalksandstein-Mauerwerks ermöglicht. Die Immobilie bleibt über ihren gesamten Lebenszyklus vermiet- und vermarktungsfähig.


 

Das KS* Wohnraummodell ist ein durchdachtes Raumkonzept für den bezahlbaren und bedarfsgerechten Wohnungsbau. Bereits in der Planungsphase berücksichtigt es die flexible Flächenanpassung an sich verändernde Wohnanforderungen. Nachfrageorientiert sind unterschiedliche Wohnkonzepte durch leichte Grundrissanpassungen realisierbar – vom Apartmenthaus über integrative Wohnformen bis hin zum Familienwohnraum. Die Immobilie bleibt über ihren gesamten Lebenszyklus marktfähig und bietet die Werthaltigkeit eines mit Kalksandstein ausgeführten Gebäudes.

Flexibler Wohnraum mit massiven Wänden
© KS-ORIGINAL GMBH / www.ks-original.de
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Flexibler Wohnraum mit massiven Wänden
© KS-ORIGINAL GMBH

Das Grundmodell basiert auf einem durchdachten Raumkonzept, das bereits in der Planungsphase für verschiedene Wohnraumanforderungen, vom Apartmenthaus bis zur Familienwohnung, entwickelt wurde. Durch vorgeplante Wandöffnungen oder -stellungen, lassen sich Wohneinheiten innerhalb des Gebäudes zusammenlegen, trennen oder umnutzen.

In dem dreigeschossigen Gebäudekomplex mit Staffelgeschoss können je nach nutzerspezifischen Bedarfskonzept 15 bis 44 Wohneinheiten entstehen. Barrierefrei und zum großen Teil rollstuhlgerecht. Die Wohnungen gruppieren sich um den zentralen, massiven Treppenhauskern. Durch geringe Umbauten wie Wandöffnungen oder -stellungen lassen sich Wohneinheiten zusammenlegen, trennen oder umnutzen. Durch Wandstellungen lassen sich Teile des Flurs neu erstellten Wohnungen zuordnen, sodass sich neue Raumaufteilungen mit entsprechend vergrößerten Wohnflächen ergeben.

Sämtliche Außen- und Innenwände des Gebäudes bestehen aus Kalksandstein. Zur Vereinfachung des Planungsprozesses und zur Erhöhung des Flexibilitätsgedankens, werden

  • geschossweise alle Innenwände tragend bis ins Staffelgeschoss übereinander angeordnet.
  • tragende Innenwände inklusive Treppenhauskern in einer durchgängigen Wanddicke ausgeführt.
  • für Wandöffnungen in exakt definierten Wandabschnitten vorgefertigte KS-Stürze vorgesehen.
  • Trennwände um die Sanitärzellen mit nicht tragenden KS-Bauplatten errichtet und Versorgungsschächte konsequent übereinander verortet.

Die exemplarisch am 2. OG dargestellten Maßnahmen zur Grundrissanpassung an ein neues Wohnraumkonzept können geschossweise oder auch nur in Teilbereichen einer Etage beginnen.


Apartments für Studenten, Auszubildende, Pendler oder Senioren

© Nicola Stammer / KS-ORIGINAL GMBH

Bedarfskonzept 01: Studenten- oder Seniorenwohnheim mit Gemeinschaftsräumen. Die Anpassung auf ein reines Apartmenthaus ist durch die Umnutzung der Gemeinschafts-räume zugunsten weiterer Einzimmerapartments möglich.

Studenten- oder Seniorenwohnheim mit Gemeinschaftsräumen.

Ausgehend von einem Studenten- oder Seniorenwohnheim mit Gemeinschaftsraum und gemeinschaftlicher Küche stehen neun Einzmmerapartments und ein Zweizimmerapartment je Regelgeschoss zur Verfügung. Somit können auch günstigere Einheiten für Wohngemeinschaften angeboten werden.

Apartmenthaus ohne Gemeinschaftsraum.

Mit der Integration von Pantryküchen in die Apartments, anstelle von Schränken als Abstellflächen, kann der der Gemeinschaftsraum entfallen und zu zwei kleinen Wohneinheiten umfunktioniert werden. Durch diese Bedarfsanpassung lässt sich zusätzlich Wohnraum für Auszubildende und Pendler schaffen.  


Integrativer Wohnraum

© Nicola Stammer / KS-ORIGINAL GMBH

Bedarfskonzept 02: Integrativer Wohnraum. Durch die Anpassung des Grundrisses wurden die Flächen in unterschiedlich große Wohneinheiten aufgeteilt.

Gebäude mit sozialer Durchmischung.

Zur Anpassung des Grundmodells auf integrative Wohnformen, wurden die Apartments nebst Gemeinschaftsraum in 7 unterschiedlich aufgeteilte Wohneinheiten umgebaut. Das Konzept bietet Raum für generationenübergreifendes Wohnen oder Wohnformen, die durch die Einbindung von Familienverbänden oder Nachbarschaftsgruppen zu einer Aufwertung und sozialen Durchmischung von Wohngebäuden oder Quartieren beitragen und einen Beitrag für die Zukunftsfähigkeit einer Stadtgesellschaft leisten. Darüber hinaus sind für das altersgerechte Wohnen Lösungen für Nahbereichsversorgung und Assistenz in der Wohnung sowie Wohnkonzepte wie „Servicewohnen“, „betreutes Wohnen in den eigenen vier Wänden“ oder „Wohnen in Seniorenwohngemeinschaften“ realisierbar.


Familienwohnraum

KS Wohnraummodell: Bedarfskonzept 03
© Nicola Stammer / KS-ORIGINAL GMBH

Bedarfskonzept 03: Familienwohnraum. Das Grundmodell wurde je Geschoss in 4 großzügige Wohneinheiten aufgeteilt.

Raum zur Entfaltung.

Parallel zum Bedarf kleiner Wohneinheiten, steigt auch der Bedarf an Wohnraum für Familien. Zur Schaffung von Familienwohnungen wurde das Grundmodell pro Geschoss in vier großzügige Wohneinheiten mit Dreizimmerwohnungen sowie einer Vierzimmerwohnung umgewandelt. Darüber hinaus ist das Konzept auch für zwei Erwachsene ohne Kinder. Innerhalb der Wohnungen ermöglichen Wandöffnungen oder -stellungen die Gestaltung von offenen oder geschlossenen Grundrissen, um auf familiäre Veränderungen reagieren zu können.


Solide bauen mit Kalksandstein.

Kalksandstein ist prädestiniert für den Wohnungsbau und eine solide Entscheidung für einen rein natürlichen Wandbaustoff mit verlässlichen bauphysikalischen Leistungsfähigkeiten. Der Brandschutz ist von vornherein gesichert und bereits mit einer Wanddicke von 11,5 cm realisierbar. Auch der Lärmschutz zählt zu den natürlichen Eigenschaften des weißen Wandbaustoffs. Aufgrund seiner Masse erfüllt er optimal die verschärften Anforderungen an den baulichen Schallschutz. Ein weiterer Punkt ist die Tragfähigkeit von Kalksandstein. Sie ermöglicht nicht nur den Bau schlanker Wände und wirtschaftlicher Konstruktionen durch kurze Deckenspannweiten, sondern bietet auch praktische Vorteile wie das problemlose Befestigen schwerer Lasten oder von Haltegriffen. Mit Innenwänden aus Kalksandstein erfolgt der geplante Umbau auf veränderte Wohnformen zudem umweltfreundlich und kostengünstig.


Weitere Informationen

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