An alles gedacht?
Ihre Planung.
Wer sein Traumhaus baut, muss viele Faktoren berücksichtigen. Unsere Checkliste erleichtert Ihnen die eigene Planung. Haben Sie an alles gedacht?
Checkliste für Bauherren:
Ihr Weg zum Eigenheim mit dem Wandbaustoff Kalksandstein
Bauvorbereitung / Finanzierung
Was wollen wir?
- Wohnflächenbedarf
- Anzahl der Räume
- Nutzungswünsche (Arbeit, Hobby, Garten)
Kassensturz:
- Wie viel Eigenkapital steht zur Verfügung?
- Wie hoch darf die Belastung werden?
- Fördermöglichkeiten seitens Bund, Land oder Gemeinden abchecken (Einkommensgrenzen)
- evtl. günstiges Darlehen vom Arbeitgeber möglich?
- Finanzfachmann befragen (Bausparkasse, Bank)
- Vergleichsangebote einholen
Jetzt bauen/kaufen oder Projekt verschieben?
Grundstückssuche
- Kaufen oder Erbpacht? Verbilligtes Grundstück für bestimmte Zielgruppen erhältlich (Gemeinde fragen)?
- Abwägung höherer/niedriger Grundstücks- bzw. Kaufpreis gegenüber geringerem/höherem Kostenaufwand für Fahrten zur Arbeit, zu Schulen, zum Einkaufen...
- örtliche Bauvorschriften und Erschließungsverhältnisse erkunden
- Baugrundverhältnisse erkunden; evtl. Bodengutachter einschalten, erspart teure „Überraschungen“; Teure Gründung nötig? Höhe des Grundwasserspiegels? Aitlast?
Partnerwahl
Vergabemethode: Mit welchem Architekten/Bauträger/Generalunternehmer will ich bauen?
- Architekt: Erfolgshonorar bei Kostenunterschreitung vereinbaren
- Bauträger/GU: Was ist in einem eventuellen Festpreis tatsächlich enthalten/Was kommt hinzu?
- Welche Einflussmöglichkeiten habe ich (noch) auf Bauweise, Standards, Grundriss?
- evtl. Bauherrengemeinschaft bilden (organisierte Gruppenselbsthilfe, Bebauung größerer Grundstücke)
Die wichtigsten Entscheidungen
Hausform
- kompaktes Reihenhaus (Kostenaufwand = 100%)
- gegliedertes Reihenhaus (106%)
- Doppelhaus (115%) oder
- freistehendes Einfamilienhaus (127%)?
Individualisierungsgrad
- „fertiger“ Neubau
- abgewandeltes Typenhaus
- individuell geplantes „Architektenhaus“
Eigenleistungsanteil
- schlüsselfertig
- mit Teil-Eigenleistungen
- Ausbauhaus
- organisierte Gruppenselbsthilfe
Unterkellerung oder oberirdische Abstellräume? (Ein Keller lässt sich nicht nachrüsten!) Checken:
- Baugrundverhältnisse (s.o.)
- Nutzungsbedarf
- Kosten-/Nutzenvergleich
Bausystem
- landschaftstypische, klimatische Bedingungen beachten:
- erhöhte Schlagregenbelastung?
- häufige Frost-Tau-Wechsel?
- exponierte Lage? - kompakte Bauform wählen; Auflockerungen durch thermisch getrennte Gestaltungselemente (Wintergarten, vorgesetzte Balkone, nicht beheizte Vorbauten)
- schlanke, hochwärmegedämmte Wände mit gutem Schallschutz wählen: tragende Außenwände z.B. 17,5 cm KS mit 12 cm Wärmedämmverbundsystem oder 11,5 cm KS mit bis zu 15 cm Kerndämmung und 9 cm Verblender
- giebelständiges Satteldach bevorzugen: mehr Ausbau-Reserve im Dachgeschoss als beim traufständigen Satteldach
Grundrissgestaltung
- „offene“ Grundrisse sparen zwar Wände, vermindern jedoch Rückzugsmöglichkeiten
- thermische Zonierung beachten
- passive Soiargewinne nutzen
- nutzungsneutrale Raumgrößen bevorzugen, denn allzu „individuelle“ Grundrisse beeinträchtigen spätere Umnutzungen bzw. Verkaufsmöglichkeiten
Energie
- besser dämmen heißt, jetzt mehr ausgeben, aber in Zukunft sparen
- evtl. Solartechnik nutzen
- nicht nur den winterlichen, auch den sommerlichen Wärmeschutz beachten

Bauherren